SG66 – Südspange

SÜDSPANGE - EINE GUTE LÖSUNG FÜR DEN PROBSTBERG UND DIE WENZENBACHER ORTSDURCHFAHRT
Das Staatliche Bauamt plant derzeit den dreispurigen Ausbau der Bundesstraße zwischen Grabenbach und Thurnhof. In diesem Zusammenhang soll auch der Lärmschutz für Anwohner der B 16 deutlich verbessert werden. Noch in diesem Jahr möchte man mit einem dementsprechenden Planfeststellungsverfahren loslegen. Bis spätestens 2020 sollen dann die Baurnaßnahmen entlang der B16 anlaufen. Hier kommt nun die Gemeinde Wenzenbach ins Spiel. Parallel zur geplanten dritten Spur könnte zwischen der B 16-Anschlussstelle in Wen-zenbach und der Probstberger Brücke die so genannte Südspange als schnelle Verbindungsstraße zwischen der Bundesstraße und dem Ortsteil Probstberg realisiert werden. Die Südspange würde zwischen dem gemeindlichen Bauhof und der Bundesstraße auf die Kreisstraße treffen. Nachdem die dortige B16-Brücke ohnehin neu gebaut wird, könnte die Bundesstraße recht unkompliziert unterquert werden. Für dieses Bauvorhaben ist ein Investitionsbetrag von 5 Mio. € vorgesehen, wobei etwa 40 bis 60 Prozent davon durch die Regierung der Oberpfalz bezuschusst werden könnten. Das Staatliche Bauamt würde ferner im Rahmen ihres Bundesstraßenausbaus einige Planungs- und Bauüberwachungsarbeiten für die Südspange miterledigen. Besonders reizvoll ist in diesem Zusammenhang auch, dass bei einer zeitgleichen Realisierung beider Bauprojekte die Südspange zunächst als Baustraße verwendet werden könnte. Dadurch müsste der Bundestraßenverkehr nicht wieder über mehrere Monate durch den Ort rollen. Nachdem auch die Probstberger Brücke komplett ersetzt wird, könnte dadurch auch eine Umleitung des Probstberger Verkehrs über den Flur- und Kapellenweg vermieden werden. Ob ein Straßenbauvorhaben wirklich realisiert werden kann, hängt natürlich stets von der Verkaufsbereitschaft einiger Grundstückseigentümer ab. Etwa 70 Prozent der für den Bau erforderlichen Flächen konnten bereits gesichert werden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob auch noch im oberen Bereich der angedachten Südspange benötigter Grund erworben werden kann.
Gemäß Verkehrsgutachten würde die Südspange die Pestalozzlstraße (derzeit ca. 3.500 Fahrzeuge am Tag) und die Ortsdurchfahrt von Wenzenbach [ca, 10.000 Fahrzeuge am Tag) um täglich 2.100 Fahrzeuge entlasten.

WESTUMFAHRUNG - ENTLASTUNG FÜR DIE UNTERLINDHOFSTRAßE UND FUßENBERG
Im Rahmen der Bauleitplanung zum Baugebiet Roither Berg wurde intensiv über die bevorstehende Mehrbe-lastung der Unterlindhofstraße diskutiert. Sebastian Koch nahm sich dieses Problems an und konkretisierte die bis dahin eher vage Vorstellung von einer Westum-fahrung. Diese soll ebenfalls im Zuge des dreispurigen B 16-Ausbaus gebaut werden, zwischen der Unterlind-hofstraße und Roith verlaufen und an der B 16-An-schlussstelle andocken. Auch hier waren langwierige Verhandlungen erforderlich, ehe sich eine Lösung beim Grunderwerb abzeichnete. Für diesen hat die Gemeinde in ihrem Haushalt 780.000 € eingestellt. Als Baukosten stehen 4,9 Mio. € (abzgl. bis zu 60 Prozent Förderung) im Raum. Für die Unterlindhofstraße bringt die West-umfahrung eine Entlastung von 1.200 Fahrzeugen am Tag. Die Kürner Straße und der Sandhof werden vor allem dadurch entlastet, dass von der Westumfahrung eine Zufahrtsrampe in die nahegelegenen Sandgruben vorgesehen ist.

SÜDSPANGE UND WESTUMFAHRUNG BRINGEN POSITIVE NEBEN EFFEKTE
Im näheren Umgriff der beiden neuen Trassen sind wei-tere Infrastrukturmaßnahmen denkbar: Anlage eines größeren Pendlerparkplatzes, Verlegung des Wertstoffhofes an eine besser zugängliche Stelle, Ansiedlung eines kleineren Nahversorgungszentrums.

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