SG66 – ERWEITERUNG DER OSTTANGENTE ALS VERKEHRLICHE LÖSUNG FÜR GONNERSDORF

Die Verkehrsführung in Richtung B16 ist missglückt. Deshalb wählen viele Verkehrsteilnehmer, die Haslbach ansteuern, bereits die Ausfahrt Thurnhof und fahren über Gonnersdorf ins Gewerbegebiet. Das Verkehrsaufkommen in diesem Ortsteil hat sich daher in den letzten Jahren verdreifacht. Zwischen der R6 und Thanhof soll in den nächsten Jahren das so genannte "Interkommunale Gewerbegebiet" (ca. 20 Hektar) mit der Stadt realisiert werden. Damit dies für Gonnersdorf nicht noch weitere Nachteile mit sich bringt, hat Bürgermeister Koch darauf hingewirkt, dass das Landratsamt, die Regensburger Stadtverwaltung und das Staatliche Bauamt die Weiterführung der Osttangente zügig anpacken. Nach der Erstellung einer Verkehrsprognose wird nun in deren Auftrag eine technische Machbarkeitsstudie erstellt. Diese soll drei Varianten zur Weiterführung der Osttangente beleuchten:
- Bestandnahe Lösung durch Optimierung der Böhmerwaldstraße und Ausbau der Ladestraße bis zu einer neuen B16-Anschlussstelle zwischen Haslbach und Gonnersdorf.
- Verlagerung der Kreisstraße ins geplante Gewer-begebiet und Weiterführung der Osttangente querfeldein zwischen Gonnersdorf und Haslbach in Richtung neue B 16-Anschlussstelle.
- Ortsumfahrung von Gonnersdorf parallel zum Radweg ohne neue B 16-Anschlussstelle.

Der SPD ist an einer raschen Realisierung der Osttangen-tenerweiterung und des Gewerbegebiets gelegen. Insofern favorisieren wir mit Blick auf den Landschaftsschutz und Grunderwerb die Variante 1. Hier wird nun aber zu klären sein, ob auch eine bestandsnahe Trassenführung attraktiv und leistungsfähig ist. Insgesamt würde die neue Straße wohl ein Verkehrsaufkommen von 9.000 Fahrzeugen am Tag aufweisen. Die Entlastung für Gonnersdorf würde bei täglich ca. 2.500 Fahrzeugen liegen.

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